ANFORDERUNGEN
GESUNDHEIT
In Indien sollte man mit dem Essen vorsichtig sein. Leitungswasser und Eiscreme auf Strassen und Märkten sowie Eiswürfel in Getränken können Infektionskeime enthalten. Das gleiche gilt für ungeschältes Obst, Salat, rohes Fleisch und rohen Fisch. Es ist ratsam, eine individuell zusammengestellte Reiseapotheke mitzunehmen (Medikamente gegen Durchfall, Schmerzen, Fieber, Magenverstimmung, Desinfektionsmittel, Pflaster, Verbandsmaterial, usw).
Für Reisen in gewisse Gebiete Indiens werden eine Malaria-Prophylaxe sowie die gängigen Impfungen empfohlen. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt, -institut oder ihrem Hausarzt beraten.
Höhenkrankheit kann bei Reisen in große Höhen auftreten und sich durch Symptome wie Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit und schlechten Schlaf äußern. Diese Beschwerden können vorübergehend sein, verschwinden jedoch oft nach 1 bis 2 Tagen. Das Risiko für Höhenkrankheit hängt weniger vom Alter oder der Fitness ab, sondern vielmehr von der Aufstiegsgeschwindigkeit und dem individuellen Verhalten.
Obwohl sorgfältig zusammengestellte Programme die Akklimatisation erleichtern, besteht dennoch die Möglichkeit, dass Reisende so stark höhenkrank werden, dass eine Reise abgebrochen werden muss. Daher ist es wichtig, die Reiseversicherung auf Deckung für Evakuierungen aufgrund von Höhenbeschwerden zu überprüfen.
Personen mit Vorerkrankungen wie Angina Pectoris, Herz- und Lungenkrankheiten oder Epilepsie haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko. Es wird empfohlen, dies vor der Reise mit einem Arzt zu klären. Eine Liste mit spezialisierten Höhenmedizinern für Vorsorgeuntersuchungen wird zur Verfügung gestellt.
Zusammengefasst: Reisende sollten sich bewusst sein, dass Höhenkrankheit auftreten kann, unabhängig von Alter oder Fitness. Eine angemessene Vorbereitung und Rücksprache mit einem Arzt, insbesondere bei bestehenden Gesundheitsproblemen, sind ratsam.
KLIMA
Ladakh zeichnet sich klimatisch durch ein halbwüstenhaftes Klima aus, das von extremer Kälte und Hitze geprägt ist. Kurze und heiße Sommer werden abgelöst durch lange und extrem kalte Winter mit Temperaturen bis unter die -30 Grad Celsius Marke. Weil der Himalaya den Monsun davon abhält auch nach Ladakh zu ziehen, verzeichnet die Region äusserst geringe Niederschläge und ist sehr trocken. Deswegen zählt das Schmelzwasser des im Winter gefallenen Schnees auf den Bergen als auch der Gletscher zur wichtigsten Quelle zur Bewässerung der Felder. Trotz allem kann es auch im Sommer zu leichten Regenfällen kommen.
Juli: Tagestemperatur: 24,7 | Nachttemperatur: 10,2 | Niederschlagstage: 4
Allgemein Indien
Aufgrund der grossen Nord-Süd-Ausdehnung Indiens schwanken die Temperaturen je nach Region beträchtlich. Der Südwestmonsun bringt von Juni bis Ende September die nötigen Regenfälle, beginnend in Südindien und hinaufziehend in die nördlichen Gebiete bis nach Rajasthan. Es gibt drei deutlich unterscheidbare Jahreszeiten. Die heisse Jahreszeit von März bis Mai, die Regenzeit von Juni bis Oktober und die gemässigte Jahreszeit von November bis Februar. Die Durchschnittstemperatur übers Jahr beträgt z.B. in Delhi ca. 30 Grad Celsius, erreicht aber im Mai/Juni auch um die 40 Grad bzw. sinkt im Dezember/Januar auf ca. 8 Grad.
Ideal für unsere Reisen in das Gebiet sind Mai bis Mitte September.
STROM
Die Stromspannung beträgt 220 Volt. Stromausfälle sind relativ häufig. Vielfach sind dreipolige Steckdosen vorhanden, ein Adapter (Zwischenstecker) ist für Indien notwendig.In Indien mangelt es an Energie, in abgelegenen Dörfer gibt es nur zu gewissen stunden Strom, erzeugt durch einen Generator. Die Mehrheit der 800 Millionen Dorfbewohner ist nicht an ein Stromnetz angeschlossen und muss mit kleinen Solaranlagen auskommen. Wichtig: Genügend Akkus und Batterien mitbringen.
GELD
Da wir oft in ländlichen Gegenden unterwegs sein werden, ist auch unterwegs die bargeldlose Zahlung stark eingeschränkt. Wir werden darauf hinweisen, wann und an welchen Standorten es sich empfiehlt, Bargeld abzuheben.
Geld abheben in Indien per EC-Karte
Grundsätzlich kann an den indischen Geldautomaten, die das entsprechende Maestro Logo tragen, mithilfe einer EC-Karte Geld abgehoben werden. Aber Achtung: Je nach Bank werden hierbei hohe Gebühren für die Fremdnutzung der EC-Karte berechnet. In der Regel beträgt diese Gebühr zwischen 5 und 10 Euro pro Abhebung. Die exakte Höhe dieser Gebühren kann man bei der zuständigen Hausbank erfragen oder in den Vertragsunterlagen einsehen.
Mehrmaliges Geld abheben ist während einer Indienreise aufgrund des täglichen Verfügbarkeitslimits von 10’000 Rupees unvermeidbar. In Anbetracht der dadurch entstehenden Kosten ist es sinnvoll, immer den höchsten verfügbaren Betrag abzuheben.
Folgende Scheine und Münzen der Indien Währung gibt es:
1, 2 und 5 Rupien als Münzen
10, 20 Rupien als Schein und Münze
50, 100, 200, 500 Scheine
Flüge
Zürich (ZRH) - Delhi (DEL) Täglich 12:35 Uhr mit Swiss
Delhi (DEL) - Zürich (ZRH) Täglich 01:15 Uhr mit Swiss
Flüge von Delhi (DEL) nach Leh (IXL) und retour werden mehrmals Täglich von drei Airlines (Air India, GoAir, SpiceJet) angeboten.
VISA
e-Tourist Visa für Indien (online)
Das Touristenvisum für Indien beantragen Sie am besten online. Der Vorteil dieses e-Tourist Visa gegenüber dem normalen Touristenvisum ist, dass es günstiger und schneller ist, weil der Postversand entfällt. Das normale Touristenvisum kann nach wie vor über den Visum-Service VFS Global in Bern eingeholt werden.
ZEITRAHMEN
Das e-Tourist Visa ist gültig für zweimalige Einreisen (Double Entry) Es kann frühestens 4 Monate (120 Tage) und spätestens 4 Tage vor Abreise beantragt werden. Maximaler Aufenthalt in Indien ist 60 Tage (nicht verlängerbar), maximal dreimal pro Kalenderjahr.
BENÖTIGTE UNTERLAGEN
Das Antragsformular für e-Tourist Visa: muss auf der offiziellen Webseite online ausgefüllt werden indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html
Der Online-Zugang funktioniert mit den Internet Browser Mozilla Firefox, Google Chrome, Internet Explorer (Windows) 9.0 oder höher. Achtung, es gibt auch falsche Webseiten!
Scan vom Pass (1. Doppelseite): welcher noch mind. 6 Monate ab Einreise gültig ist, muss als pdf (min.10 - max. 300 KB) hochgeladen werden
Passfoto (quadratisches Format wie USA): muss als jpg (min.10 - max. 1 MB) hochgeladen werden
VORAUSSETZUNGEN
Der Pass (Schweiz, Deutschland, Österreich und weitere Länder gemäss Webseite) muss noch mindestens bis 6 Monate nach Rückreise gültig sein.
Die Einreise muss über einen der folgenden 28 Flughäfen erfolgen (für alle anderen Grenzorte müssen Sie ein reguläres Visa per Post beantragen).
Ahmedabad, Amritsar, Bagdogra, Bengaluru, Bhubaneswar, Calicut, Chennai, Chandigarh, Cochin, Coimbatore, Delhi, Gaya, Goa, Guwahati, Hyderabad, Jaipur, Kolkata, Lucknow, Madurai, Mangalore, Mumbai, Nagpur, Portblair, Pune, Tiruchirapalli, Trivandrum, Varanasi & Vishakhapatnam) und 5 folgende Häfen (Seaports): Cochin, Goa, Mangalore, Mumbai & Chennai).
Die Ausreise ist jedoch ab allen Flughäfen/Grenzorte möglich.
KOSTEN
USD 80 (plus 2.5% Gebühren), zahlbar online mit Kreditkarte VISA/MASTER.
Das e-Tourist Visa erhalten Sie nach der Zahlungsbestätigung (Payment Successful Notice) per E-Mail und es muss ausgedruckt werden. Auf dem Dokument Electronic Travel Authorization (ETA) muss stehen "Application Status: Granted", nur mit diesem Dokument können Sie einreisen!
Gepäck
Grundsätzlich gilt: "Travel light, travel right!" In Indien sind alle aufgeführten oder vergessenen Sachen auch erhältlich und oftmals sogar preisgünstiger, wie z. B. Sonnencreme, Mückenschutz und Aspirin
Das Wichtigste zuerst
Rucksack, Rollkoffer
Eines meiner liebsten Reiseutensilien ist Trolley und Rucksack in Einem.
Wichtig und hilfreich ein zweiter kleiner Rucksack (Day-Pack)
Papiere und Geld
Reisepass mit Visa
Der Reisepass muss bis mindestens 6 Monate nach dem Ausreisedatum gültig sein.
Passfotos
Ca. 5 Passfotos für Anmeldeformulare bezüglich Sonderregionen.
Plastik Geld
Ich habe immer eine oder 2 Maestro-Karten (früher EC-Karten) dabei.
Zusätzlich 2 Kreditkarten
Am Flughafen in Delhi (Indira Gandhi International Airport) gibt es 2 Bankomaten.
Bargeld
Zusätzlich habe ich noch 5 x CHF 100 um im Notfall zu wechseln.
Indische Rupien können ausserhalb von Indien nicht gewechselt werden.
Flugticket
Ich nutze immer das E-Ticket auf meinem Smartphone. Trotzdem mache ich mir noch eine Kopie auf Papier.
Dokumentengürtel
Der Gürtel ist schmal und trägt kaum auf. Alle meine unverzichtbaren Papiere sind darin verstaut und vor Dieben direkt auf meiner Haut geschützt.
Fotokopien aller wichtigen Dokumente / separat verpackt und als Email im Posteingang.
Klamotten
Natürlich helfen ein Paar gute Schuhe
Für leichte Wanderungen, die auch einfach an und ausgezogen werden können. Vor dem Betreten eines Klosters müssen die Schuhe ausgezogen werden.
Ein Paar Sandalen
Flipflops oder etwas ähnlich leichtes.
Eine Wind- Regenjacke
Vor allem muss man sich gegen Wind und Regen schützen können. Die Feuchtigkeit ist sehr unangenehm.
Das was man halt so braucht
Ich arbeite in Sachen Kleider mit dem Schichtenlook. Wenn ich alle meine Kleider übereinander trage und ich warm habe, weiss ich das ich nicht zu viel mitgeschleppt habe.
Dünner Fleece-Pullover
Funktionsunterwäsche
T-Shirts, Hemd
Zwei paar leichte, Reisefreudige Hosen.
Sehr wichtig ein dünner Schal (Schutz vor Sonne, Staub) Vorteil beim Besuch religiösen Stätten
Zum Schlafen
Hüttenschlafsack
Augenmaske
Ohrenstöpsel (Ohropax)
Reiseaccessoires
Wasserflasche
Leider gibt es kaum Recycling für PET Flaschen und keine wirkliche Abfallentsorgung. Die leeren Flaschen landen auf einer Müllkippe und enden in grossen Mengen in den Flüssen der Region. Ich verstehe die Sorgen bezüglich der Wasserqualität und Gesundheit. Es gibt die Möglichkeit gefiltertes oder abgekochtes Wasser nachzufüllen.
Stirnlampe
Stift/Papier
Sonnenhut
Sonnenbrille
Sonnenschutz (insbesondere in der Höhe)
Natürlich die üblichen persönlichen Pflegeartikel
Mikrofaser Handtuch
Haarbürste
Seife
Zahnpasta und Bürste
Kleines Nähset
Reiseapotheke
Schmerzmittel und fiebersenkende Medikamente
Mittel gegen Verdauungsbeschwerden.
Ich reise nie ohne Probiotic, die Milliarden von probiotischen Keimen und probiotischen Bakterienstämmen haben mir schon oft geholfen Verdauungsprobleme ohne Medikamente (Antibiotika) zu lösen.
Desinfektionsmittel, Heftpflaster, Verbandsmaterial, Schere, Pincette.
Ladakhi
Ladakhi, auch Bhoti genannt, wird von ungefähr 200’000 Menschen in Indien gesprochen. Es ist dem Tibetischen sehr ähnlich und verwendet das gleiche geschriebene Skript. Das herantasten durch die Sprache (Ladakhi) vor Ort kann sehr bereichernd sein, man macht sich damit schnell Freunde und zeigt Respekt und Wertschätzung für die Kultur und Menschen.
Phrasen
Julley (Dschu-Leh)
Hallo, Tschau, Danke, Bitte (Informell) Ein Starkes Wort das Türen öffnet.
Chatsel julley
Sehr respektvoll Hallo (nur für Mönche)
(Ley)
Zum Ende des Satzes / der Antwort hinzufügen, um Respekt zu zeigen
Don-Ley!
Bitte Iss | Bitte Trink!
Bitte iss! Besonders wenn man bei Familien eingeladen ist, wird man diese Aufforderung immer wieder hören. Es gehört zur Etikette seine Gäste zum Essen regelrecht zu zwingen.
Ladakh ma ldemo dukley!
Ladakh ist sehr schön!
Khamsang-in-a-ley?
Wie geht es Ihnen / Dir?
Khamzang in ley!
Mir geht es Gut!
Toook jay shey!
Danke! (formal)
Neerang-e ming-a chi in ley?
Wie ist dein Name?
Nga mingla Simon inley.
Mein Name ist Simon!
Nyerang kane inley?
Von wo bist du?
Nga Switzerland-ne inley.
Ich bin aus der Schweiz.
Ladakh ma ldemo dukley!
Ladakh ist sehr schön!
Tsam in-ley?
Wie viel kostet das?
Nga skitpo rak!
Ich bin glücklich!
Nga ltoksa rak!
Ich bin hungrig!
Dangs-Ley!
Ich bin satt!
Man-Ley!
Nein, danke!
D(r/ik-Ley!
Es ist genug!
Tsapik-Ley!
Ein wenig Bitte!
Shimpo rak-Ley!
Es schmeckt gut!
Wörter
Nga
Ich
Khyorang
Du (informell)
Ldemo
Schön
Ma Ldemo
Sehr schön
Kangri
Berg
Tsangspo
Fluss
Gonpa
Kloster
Tsam?
Wie viel?
Lungpa
Tal
Lchangma
Baum
Lungspo
Wind
Aprikosen
Chuli
Kushu
Apfel
Nyima
Sonne
Jhakang
Teestube
Zakhang
Restaurant